Engel vor dem Fenster

Es gibt Engel, die einem den letzten Nerv rauben. Violett blinkende elektrische Engel an Hauswänden, platinblonde Engel, die sich Streichkäse essend im Fernsehen räkeln und verkleidete Werbeengel, die einen auf der Straße verfolgen und sogar bedrohlich wirken können. Darum glaubt Julius nicht an Engel. Doch dann findet er unerwartet einen wirklichen vor seinem eigenen Fenster! Engel sind eben nicht immer so weiß wie die im Schaufenster. Ja, es gibt sogar sehr schmutzige Engel, wie Ferdi feststellt. Gelegentlich kann man sie, wie Oskar, sogar selbst machen, wenn man sie nötig braucht. Und auch ein Lausebengel, der Bonbons in Briefkästen schmeißt, kann sich als Engel erweisen. Dann gibt es da noch Emma, eine schüchterne aber sehr echte Art Weihnachtsengel, der sich sehnlichst einen Schneemann wünscht. Für manche Wunder dagegen braucht man überhaupt keine Engel. Denn in einem Lebkuchenhaus wohnen Geheimnisse mit besonderer Wirkung, und dasselbe gilt für Herrn Thiesbrummels Weihnachtsbaum. Wo und wie auch immer jemand auf der Suche nach seiner Weihnachtsstimmung ist, die Chancen stehen gut, dass er sie in diesen Geschichten findet.

Klappentext:
Sie sind noch nie einem echten Engel begegnet? Auch nicht vor Ihrem eigenen Fenster? Wetten, dass! Vermutlich haben Sie sie nur nicht erkannt. Engel kommen nicht immer in weißem Gewand und mit Flügeln daher. Manche Engel sind sogar schmutzig. Andere haben gar keine Flügel. Wenn Sie tatsächlich noch keinen getroffen haben, wird es spätestens beim Lesen dieser Geschichten passieren. Sie werden sich wundern.

Feuertage – Geschichten, die brennen, wärmen, leuchten

Klappentext:
In ihrem zweiten Erzählband entwirft die Berliner Roman- und Kurzgeschichtenautorin Patricia Koelle Stimmungen und Bilder, die voll von jenen magischen Momenten sind, für die sie bekannt geworden ist. Das Wunderbare kommt bei ihr auf sehr leisen Sohlen daher. Es schleicht sich behutsam an, während man noch über “Grüne Namen” nachdenkt, bei “Komischen Vögeln” verweilt oder eben einen “Feuertag” erlebt. Und dann ist da mit einem Mal ein Satz, auf den man gewartet zu haben scheint. Einer, der zu denen passt, die wir in uns tragen, weil wir sie selbst gern gesagt oder geschrieben hätten. Patricia Koelles Geschichten sprechen zu den unsrigen. Für sich allein sind sie ein Lesevergnügen. Gemeinsam sind sie – wunderbar.

Traumnest – eine Geschichte aus Meerwasser und Sand gebacken, für große und kleine Träumer

In dieser liebevoll illustrierten Erzählung für Kinder und Erwachsene geht die Berliner Schriftstellerin der großen Frage nach, wo die Träume unserer Kindheit geblieben sind. Früher… früher. Früher träumten wir davon Astronaut zu werden, Piratin oder Feuerwehrmann. Was sind wir geworden? Wie geht es unseren Kindheitsträumen? Vielleicht ist es Zeit, ihnen wieder zu begegnen und sie zu fragen – hier, in diesem Buch.
Der kleine Daniel ist keine Sportskanone. Aber er hat Träume. Bunte, verrückte, kleine und große. Auf einer Ferienreise findet er einen Weg, den Wichtigsten davon in Sicherheit zu bringen, damit er nicht verlorengehen kann, bis Daniel erwachsen ist. Aber ist das wirklich so einfach? Daniels Traum tritt eine aufregende Reise an.
Zum Vorlesen oder Verschenken, zum Mut machen, Träumen, Nachdenken und Unterhalten. Dieses Buch kostet nicht mehr als ein Blumenstrauß – aber es blüht viel länger in der Phantasie der Leser.

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